DIY Smartphone improvements 
11.02.19, 08:39 - Linux
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Das Telefon läuft und läuft... aber es ist immer Platz für kleine Verbesserungen... Details, die das Leben einfacher machen.

Zum einen war es mir ein Gräuel immer den Akku zu entfernen um das Gerät zu laden... umständlich und Fummelarbeit. Die Lösung ist ein Ein/Ausschalter, der die Stromversorgung zwischen Raspbery und Akku unterbricht und ein Ladekabel, welches bei Bedarf einfach angestöpselt wird. Ob Laden und Strom ziehen gleichzeitig funktioniert habe ich noch nicht getestet.

Die Akkulaufzeit war mit 5 h etwas Mau. Also habe ich zu Lasten des LTE Hotspots eine dicke Powerbank eingebaut. Jetzt hält eine Akkuladung 16 Stunden. Genug für den Arbeitstag.

Nummer 2 betrifft einen MP3 Player. ... Wenn man schon einen richtigen Rechner hat, sollte dieser doch auch Musik und Videos abspielen können, oder?
Leider ist die Auswahl an einfachen, kleinen Lösungen nicht vorhanden.

Hier mein billig selbstbau GUI für MPG123:
mpg123 ist das älteste MP3 Programm, das ich kenne. Komandozeilenbasiert, reagiert aber durchaus aug Tastatureingaben (vorwärts, pause, nächstes lied, etc.).
Und um einen schönes Menü zur Auswahl der Lieder zu bekommen ist zenity geeignet. Dieses Program zum scriptbasierten erstellen grafischer Oberflächen ist so simpel zu bedienen, dass sogar ich damit umgehen kann.

Hier ist mein kleines script:
#!/bin/bash
cd /home/pi/Music

files=$(ls -Q *.mp3)
rom=$(eval zenity --title "MPG123" --list --column "MP3" $files --width=300 --height=220)
if [ "$?" -eq 1 ]; then
echo "Cancelled."
else
mpg123 -C "$rom"
fi


Als script startbar machen, in das Menü einfügen und auf Klick öffnet sich ein File Selector und man kann Mukke abspielen.


einfacher geht nicht.

so long
Webdoktor
Kaum zu glauben... 
01.02.19, 08:15 - nintendo
gepostet von web doc
Als ich vorgestern von der Arbeit nach Hause kam begrüßte mich mein Jüngster freudestrahlend und erzählte, sein Opa hätte im Keller etwas gefunden, das mir gehöre.
Ein Game Boy von 1989 mit vielen meiner alter Spiele.
Ich habe den Keller meiner Eltern schon mehrmals durchsucht und ausser ein paar Link-Kabeln nichts gefunden, aber auf die Idee bei meinem Schwiegervater in der alten Wohnung mal zu schauen, bin ich nicht gekommen.

Und das war nicht irgendein Game Boy, nein, das war mein Erster. Gekauft von meinem Taschengeld, als ich 14 war.

Das Gehäuse war (ist) stark vergilbt, die Batterien waren ausgelaufen, die Frontscheibe abgefallen. Aber ich habe mich wahnsinnig über das Ding gefreut.
Funktionsfähig war es nicht... kein Wunder bei dem Pilz auf den Batteriekontakten.
Am nächsten morgen habe ich ihn komplett auseinandergenommen und alles waschbare in die Spülmaschine gestopft, alles andere mit viel Ballistol, Schmirgelpapier und Alkohol wieder poliert.

Und siehe da: Er sprang an \o/

Das Display hat stark gelitten und viele vertikale Linien sind ausgefallen, gut 1/3. Also wieder auseinandernehmen, Moosgummi vom unteren Displayrand entfernt und vorsichtig mit einem Lötkolben das Plastikflachkabel wieder ans Display gelötet (schaut auf Youtube, da gibt es eine Anleitung). Perfekt. Alle Lines wieder da.

Am Abend, als ich dann das erste Spiel testen wollte die nächste Enttäuschung: Kein Sound.
Hatte ich ein Kabel abgeklemmt? Ist der kleine Lautsprecher kaputt?
Nein, viel einfacher: Die Kopfhörerbuchse unterbricht den Frontlautsprecher bei eingestecktem Ohrenstöpsel. Und die ausgelaufene Batterie hat die Metallzunge, die beim Einstöpseln gelöst wird verpilzen lassen.

Also Kopfhörer rein und mit einem hauchdünnen Messer die Kontakte freigekrazt. Taddaaaaa... Jetzt tönt er wieder

Ha! Geil.



Happy.

webdoktor
Wonky and wobbly Game Boy cartridge slots - The 'business card trick' 
29.01.19, 18:08 - nintendo
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Lately I noticed that all of my gameboy cartridges seem to be loose in the cartridge slots. Not a lot, just wobbling 1/2 a mm or so, but enough to let a game freeze. This isn't a problem with (back then) new Game Boys, but the contacts of the slot lose their tension and the circuits are interrupted for milliseconds.

The Solution is very simple: insert a thicker business card right under the cartridge (smaller side) when setting it in. It fixes the cart enough to not wiggle anymore at all.

Problem solved


Das DIY Smartphon ist fertig 
27.01.19, 16:27 - Linux
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Mein Jüngster und ich haben am Samstag Abend das LEGO® Telefon fertig gebaut. Ich ermutige alle die Interesse an so etwas haben, ruhig mal mit der Software zu spielen, denn ich bin zur Meinung gekommen, dass die sogenannten Softphones (IP Telefone) das normale GSM / UMTS whatsoever Netz verdrängen werden. LTE Telefonie funktioniert wenn ich mich nicht irre, genau so. Der Vorteil: ich habe immer ein und die selbe Nummer, egal an welchem Rechner oder Smartphone ich bin, überall auf der Erde. Alles was ich brauche ist eine Internetverbindung.

Die Technik:
Ich verwende einen Raspberry Pi mit aufgesetztem Touchdisplay, Soundkarte (da der Rpi kein Audio-in hat) und Akku. Um erreichbar zu bleiben, habe ich mir einen LTE Hotspot gegönnt (gebraucht 35,-). Jedes andere WLAN geht auch.



Auf dem Rechner läuft Linux, als Telefonie Software sind "ekiga" oder "twinkle" im Einsatz. Beide funktionieren, beide haben Vor- und Nachteile, laufen aber out of the Box.
Der Anbieter der Telefonnummer ist sipgate. Der Basisanschluß ist kostenlos, gezahlt werden nur die Verbindungsgebühren.

Wie funktioniert das? Der Kommunikationsdienstleister vermittelt zwischen Internet und Fernmeldenetz. Also ähnlich wie z.B. bei Skype, allerdings habe ich eine feste Ortnetznummer.

Kann man nicht einfach ein iPhone benutzen? Ist doch leichter, kleiner und hat nur Vorteile?
Jo, aber ich kanns halt. Und langfristig will ich dieses Zuckerberg / Jobs / Google Gedööns los werden. Noch kann ich nicht auf den Rotz verzichten, wenn ich Teil dieser Gesellschaft sein möchte.

Ausserdem laufen auf dem kleinen Raspberry noch feine andere Programme, die es im Jobs Universum nicht gibt: eine schöne Shell, GnuPG, Libreoffice, Firefox und vieles mehr.



Jaaaaaa, es ist nicht alles rosa: Das Display ist verdammt klein, ich habe keine Kamera installiert, und der Akku hält nicht unbegrenzt. Aber mir hat sich eine Tür geöffnet. Ich sehe die Alternative. Und die wird ein Mini Rechner mit sparsamem Prozessor, vollwertiger Linux Distri sein, mit Softphon. Alles was man braucht. Das GPD2 z.B. kostet 700 €, ein neues Eifon fast das Doppelte.

Ich sehe sagte der Blinde.

so long,
webdoktor

LEGO® ist eine Marke der LEGO Gruppe, durch die die vorliegende Webseite jedoch weder gesponsert noch autorisiert oder unterstützt wird

P.S. Ein bischen Code nach dem weiterlesen ...
DIY Smartphone 
26.01.19, 10:52 - Linux
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Während des letzten CCC Kongress gab es eine Headline von einer jungen Frau, die sich aus einfachen Brocken ein Smartphone zusammengebaut hat: Einem Raspberry mit Mini Display, einer Powerbank und einer USB Soundkarte -in einer Butterbrotdose. Das Smartphone funktioniert als Softphone und benötigt Wlan, einen SIP Anbieter und ein Headset.

Ein Do It Yourself Smartphone


Die Hackerin sagte von sich, nicht viel Ahnung von so etwas zu haben, hat es aber gut gelöst. Da ich aus einem früheren Projekt noch den RPi mit Display habe, Powerbank und USB Soundkarte auch, liegt es doch nahe selbst ein bischen zu basteln.

Kosten:
Rpi 35,-
LCD 20,-
Powerbank 6,-
Soundkarte 5,-
4G Hotspot, gebraucht 35,-
---
Total 101,- (von denen ich nur 35 zusätzlich ausgegeben habe, der Rest lag eh da.)

Den LTE Hotspot erachte ich für notwendig, da eine Grundeigenschaft eines Smartphones sein sollte, überall zu funktionieren, auch wenn gerade kein Starbucks in der Nähe ist ... Ein Surfstick hätte es gewiss auch getan, aber der Preisunterschied war zu gering als dass ich dieses Schweizer Taschenmesser gegen einen stumpfen Holzlöffel hätte eintauschen wollen.

Die Butterbrotdosengeschichte ist auch nicht unbedingt mein Favorit, zumal ich einen LEGO® Künstler in der Familie habe, der gerne in so etwas eingebunden sein möchte (Dem Papa beim Telefonbau helfen hat bei ihm fast eine Euphorie ausgelöst: "Ich mach dir das Papa, du brauchst dich um Nichts zu kümmern!")

Auf dem Raspberry Pi läuft eine Telefon Software, also ein Softphone. Diese koppelt sich mit einem Anbieter, der die Verbindung ins Telefonnetz herstellt, das Protokoll für so etwas heisst SIP.
Als SIP Anbieter hätte ich einen guten Freund fragen, oder einen kommerziellen Anbieter wählen können.
Da das ganze erst mal nur zum testen und tinkern ist, habe ich mich für den kostenlosen Service von SIPGATE entschieden. Anmelden, 2 Tage auf Post warten, fertig.
Wenn das alles so tut wie es soll, werde ich hFcOmA anhauen, ob er mir einen Anschluß abtritt.

Der Raspberry läuft ziemlich stabil mit Raspbian. Kein Grund etwas daran zu ändern. Die Softphone SIP Software ekiga ist als Paket erhältlich und mit einem Klick installiert:
sudo apt-get install ekiga
Ekiga ist mit einem virtuellem Tastenfeld versehen. Perfekt also für kleine Displays.

Was noch fehlt? Ich muss noch Lautsprecher und Mic einbauen, dann ist die ganze Geschichte auch benutzbar :)

Das ist kein Google oder Apple Telefon, das Display ist kleiner, alles ist etwas umständlicher. Aber dafür ist es mein selbst gebautes Telefon und es läuft ein richtig gutes Linux drauf, ich bin r00t. Mit Konsole, Firefox und Libreoffice.

So long, mehr wenns fertig ist und farblich bessere Legosteine benutzt wurden, bzw, das endgültige Design steht


LEGO® ist eine Marke der LEGO Gruppe, durch die die vorliegende Webseite jedoch weder gesponsert noch autorisiert oder unterstützt wird


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