Nintendo Rack 
13.06.17, 09:53 - retro & C64, nintendo
gepostet von web doktor
Ich habe sooo viele Bilder von Regalwänden gefüllt mit Spielekonsolen gesehen, dass ich auch angefangen habe solch eines aufzubauen..


Ha....
Das ist der Grundaufbau, die Zierde kommt noch
Vatertag 2017 
27.05.17, 10:13 - Dies und Das
gepostet von web doktor
Es ist mittlerweile schon Tradition, dass die Vaterschaft der Staße in der ich wohne sich am Vatertag auf eine kleine Wanderung begibt, um die kulturellen Höhepunkte in unserer beschaulichen Taunusgemeinde zu bestaunen.

In diesem Jahr starteten wir invaliditätsbedingt eine ÖPNV Tour rund um den Feldberg. Um 10.00 Uhr morgens trafen wir uns bei Tom um ein kleines Kaltgetränk zu uns zu nehmen.

Das Wetter zeigte sich von seiner allerfeinsten Seite, und da mein Arzt mir riet, bei heißem Wetter viel zu trinken, folgten wir dem Rat konsequent.


Mit dem Bus starteten wir unsere Tour auf den Sandplacken, die Passhöhe zwischen Oberursel und Schmitten. Im Hotel Sandplacken, einem Ausflugslokal in rumänischer Hand (mit leckerem Gegritllen und sehr gutem rumänischen Bier) kehrten wir ein, und obwohl der Wirt meinte er öffne erst in einer Stunde, haben wir ihm 4 Dosenschoppen aus den Rippen geleiert und uns das Treiben auf der Kanonenstraße betrachtet.



Auf der gegenüberliegenden Seite der Strasse liegt das Café Tannenheim, ein familiengeführtes Ausflugslokal mit sehr guter regionaler Küche und familiärem Charme. Hier gab es Mittagessen und wir konnten das herrliche Wetter genießen (und natürlich wurde auch was getrunken... wir sind ja keine Wüstentiere).


An dieser Stelle erfuhr die Geschichte ein unerwartete Wendung (man erkennt die klare Absicht des Autors Spannung aufzubauen).
Der eigentliche Plan war es mit dem Feldbergshuttle, welches an Wochenenden und Feiertagen immer Rund um den Großen Feldberg fährt um den Besucheransturm zu bändigen, zu nehmen und noch ein paar Highlights 'zu besichtigen'.
Das erste Hindernis war die Haltestellensuche: Auf dem Flyer ist die Haltestelle auf dem falschen Parkplatz eingezeichnet. Hinweisschilder gibt es keine. Nach dem Finden der "Ersatzhaltestelle G1" kam kein Bus, die auf dem Schild angegebene Telefonnummer, bei der man Näheres erfahren könnte, ist Wochenends und Feiertags nicht besetzt (auch keine Bandansage, nur die Sprachnachricht, dass man ausserhalb der Geschäftszeiten anruft.). Die Internetseite, die tagesaktuell Auskunft gegeben hätte, ob der Bus verkehrt ( http://www.gutacker-reisen.de/grosser-f ... uttle-bus/ ) war auf Grund einer fehlenden Onlineverbindung (in allen Netzen) nicht ansurfbar. Absolute Weltklasse...


Nach einer Stunde Warten (und noch 4 rumänischen Dosenbieren) fuhren wir mit der normalen Linie 57 aufs Feldbergplateau und besuchten dort die beiden Kioske und das Restaurant. Sehr gemütlich, richtig entspannt, eine Menge entspannter Eltern mit Ihren tobenden Kids. Die Stimmung war blendend. Die herrliche Aussicht vom Turm entschädtige für die bisherigen Ärgernisse.





Um weiterem ÖPNV Chaos aus dem Wege zu gehen bestellten wir ein Rettungsshuttle, welches uns zurück in unser Dorf brachte und am Blockhaus Grill, einem Schnellimbiss mit Sitzgelegenheit, ablieferte.

Aber der letzte ultimative Höhepunkt stand uns noch bevor: Das Tigerbistro - im berühmten Chambre séparée der örtlichen Tankstelle durften wir in netter Gesellschaft beim Glücksspielen zuschauen und Bier trinken. Auf das Bilder schießen wurde aus Gründen der Diskretion verzichtet.

Lecker, schön, unterhaltsam, die Gemeinschaft stärkend und sonnig wars.

Danke an die Jungs für den klasse Ausflug... ich freu mich auf nächstes Jahr.
So long, Euer Webdoktor
Wisst ihr warum ich hier in der Pampa wohne? 
14.04.17, 08:06 - Dies und Das
gepostet von web doktor
Dieses Fleckchen Erde ist ganz tief drinnen in mir. Ich wohne mein ganzes Leben hier in Taunus. Als Kind und Jugendlicher habe ich die Freiheit genossen, als junger Erwachsener die Erdung und Verwurzelung mit Freunden und als Vater von kleinen Kindern die Tatsache, dass meine Bälger in einer schönen Umgebung aufwachsen, ohne Drogen, Lärm, Gewalt, Sirenen.

Ja es hat auch einen Stall voll Nachteile: Nichts geht ohne Auto; Feiern in der Stadt mit den Komilitonen fiel aus, weil man nichts trinken konnte; Morgens und Abends quält man sich über den Berg, mit 100000 anderen Bekloppten, verbläst dabei unmengen an Sprit, etc.

Aber dann gibt es Tage wie diese im Frühling, an denen, wenn man ganz früh aufsteht, bevor Autos und Flieger fahren das Erwachen der Natur erleben darf.
Ich finde diese Geräusche derart beruhigend und entspannend, dass ich mir ein Aufzeichnungsgerät geholt habe und angefangen habe morgen mal auf 'rec' zu drücken.

Hier ist der erste halbwegs gelungene Versuch die Taunusgeräusche einzufangen. Bitte sehr:



Ein Samstag im Frühling 
18.03.17, 07:49 - Dies und Das
gepostet von web doktor
...und ich möchte einfach nur mal sagen, dass ich den Frühling über allles liebe.
Ich liebe es wie die Luft riecht, wie die Vögel zwitschern und die Bienen summen, wie die ersten Knospen Ihre Köpfe recken und sich mit dem vollen Farbspektrum präsentieren.

Und nach so einem grauen und ernüchternden Herbst/Winter ergibt alles wieder einen Sinn.


Polittalkshows, und warum ich sie meide 
08.02.17, 08:10 - Dies und Das
gepostet von web doktor
Im Gegensatz zu anderen, die wissen wollen, wie es um dieses Land bestellt ist, verweigere ich abendliche Talkshows à la Maischberger, Plasberg & co.
Ich kann mich nicht erwärmen für dieses Format, konnte aber nie genau in Worte fassen, was genau mich daran so unglaublich stört: Waren es die eingeschränkte Sichtweise der Talkgäste oder die falsche Themenwahl.

Am 1.2.17 ist endlich mal was eskaliert in einer dieser Blahitis Sendungen und einer der meistgelesenen Autoren Deutschlands und höchsten Richter des Landes, Thomas Fischer, wurde nach einer Chaossendung ohne Thema im Emailpostfach mit Hassmails zugemüllt.

Ich erbete dringend den Folgenden Artikel gründlich zu lesen.

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitges ... ettansicht

Crux:
Diese Sendungen sind von vorne bis hinten BS. Effekthaschender Billigjournalismus, der dem Auftrag der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten nicht gerecht wird - wusste ich.
Die dort kommunizierte Meinung ist immer nur ein winziger Ausschnitt der Realität - wusste ich.
Viele Menschen mit fehlender Erfahrung glauben, all das sei die Wirklichkeit: Hat da jemand meinen gestrigen Blogeintrag gelesen?

Leider fehlen mir die rhetorischen Fähigkeiten ein Argument so präzise zu Papier zu bringen wie Herrn Fischer, daher im Original:

Wird der nicht orientierte, verwirrte Mensch mit einer neuen Lage konfrontiert, die eine neue Kausalitätskonstruktion verlangt, neigt er dazu, die bestehenden Lücken mit alten Erfahrungen und Behauptungen auszufüllen. Vorurteile, Prägungen, Kurzschlüsse, Erinnerungen bestätigen sich unentwegt zirkelschlüssig selbst.


Und je mehr Mist und Wirklichkeitsextreme das Fernsehen, die Zeitungen und auch die sozialen Medien zeigen, desto mehr glaubt der Unerfahrene, das sei Realität. Er fühlt sich nicht mehr sicher, nicht mehr zu Hause.

Der Zeitungsartikel ist lang, zu lang für viele AfD Wähler. Aber so herrlich entlarvend.



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