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08.11.17, 07:54 - Dies und Das
gepostet von web doktor
https://dieschreibmaschinisten.wordpress.com/2017/11/08/die-frankfurter-twitterschreibmaschine/

Danke an die Schreibmaschinisten für das Interesse 🎉

der webdoktor
Smiley des Tages 
25.09.17, 15:24 - Dies und Das
gepostet von web doktor
🤮
Ihr könnt ihn nicht sehen? (sneak)
Schade - Er wird sichtbar, sobald euer Telefon /PC Unicode 10 unterstützt... und er passt so wunderbar zum heutigen Tag nach der Wahl...


Und noch ein kleiner Anschiss an die 15-35% im Östen, die meinten im All Inclusive Club eine braune Suppe vom Demokratiemenü wählen zu müssen:
Wars besser beim Erich? Geene Auslända, geene Islahmistn, niwa?
Auch wenn es nicht so rübergekommen ist, ham die Wessis ordentlich Kohle reingebuttert in die systembedingt marode Landschaft. Niemand hat euch verhungern lassen als es "nüschde mehr goob"? "Die da öben" ham sich sicherlich den einen oder anderen Gedanken gemacht wie sie den Karren flott kriegen (mit manchmal zugegeben mäßigem Erfolg). Aber daß man den Haufen Scheiße wieder so zum dampfen kriegt, hat keiner gewollt.

Für die Gesamtkosten (Stand 2014) der deutschen Einheit einschließlich des Sozialtransfers liegen die Schätzungen zwischen 1,3 und 2,0 Billionen Euro, jährlich um etwa 100 Milliarden Euro steigend.[1] Ein großer Teil davon sind Sozialleistungen, die über Transfers in der Renten- und Arbeitslosenversicherung finanziert werden. Die reinen Aufbauhilfen aus spezifischen Programmen zur Verbesserung der Infrastruktur und zur Förderung von Unternehmen im Bereich der neuen Länder, der Aufbau Ost, summieren sich auf etwa 300 Milliarden Euro.
Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Kosten_der_deutschen_Einheit

2.000.000.000.000 € - das sind 4.000.000.000.000 Westmark, bzw. 40.000.000.000.000 Ostmark (1:10 war der Kurs 1988 auf dem Schwarzmarkt)

Wacht auf! Kauft euch zwèe Pfund Hirn beim Schlachda und fangt an eigenständig darüber nachzudenken, wie diese Welt zusammenhängt.
Liebe Usinger, 
12.09.17, 16:46 - Dies und Das
gepostet von web doktor

Liebe Usinger,


jetzt wirds unschön: Was ihr macht oder mit Freude mit euch machen lasst, ist bei der Bundeswehr unter Strafe gestellt - Selbstverstümmlung

Aber von vorne:
der Anfang allen Übels war eine Bürgerinitiative in den 80ern zur Verhinderung einer Ortsumgehung. Zum einen fürchteten die Geschäftsleute weniger "Laufkundschaft", zum anderen gab es selbsternannte Umweltschützer, die die Natur um Usingen vor neuen Straßen schützen wollten (Man sieht: Wutbürger gab es schon immer, auch vor Stuttgart21 und Windkraft).

Wir spulen 30 Jahre vor und finden eine verwaiste Innenstadt, 3/4 der Ladenfläche steht leer, man hat das Totenhemd an, wenn man sich auf den 40cm breiten Gehsteigen bewegt während die 40tonner an einem vorbei rauschen. Die Umgehungsstraße wurde nie gebaut, soll aber jetzt vielleicht bald eventuell in den 5 Jahresplan aufgenommen werden.

Die Umgehungsstraße ist übrigens immer noch umkämpft. Menschen, denen das eigene Äckerchen wichtiger ist als das Gemeinwohl, die jedes noch so an den Haaren herbeigezogene Argument benutzen und dieses sogleich sehr laut in der Zeitung kund tun. Man hat den Eindruck Usingen bestünde nur aus Umgehungsgegnern, da ein Großteil der Druckfläche der Lokalpresse für jene verschwendet wird (vergl. UA vom 13.09.2017). Aber die Mehrheit der Einwohner leidet einfach nur.

Usingen ist tot, systematisch vernichtet.
Anstatt die Stadt wieder aufzubauen, fand man es jedoch sinnvoll die wenigen Parkplätze einzustampfen und den Busbahnhof durch ein "Fachmarktzentrum" + Lebensmittelmarkt zu ersetzen. Die Ästhetik dieser beiden Gebäude grenzt an Vergewaltigung der Sehnerven, der Charme an eine leergegessene Käseglocke (die Käserinde liegt noch vertrocknet da, sowie ein paar Zahnstocherspieße und eine matschige Weintraube). Die Bereicherung der Stadt durch die Fachmärkte bleibt aus (oh Wunder). Es sind die selben Läden eingezogen, die an anderer Stelle geschlossen wurden und Apotheken kann man ja garnicht genug haben...

Als Stadt zum Bummeln, oder auch nur um die täglichen Besorgungen zu machen ist Usingen in Gänze unbrauchbar, nutzlos, wertlos, ungeeignet. Die Planung der Stadtväter verdient den Namen nicht.

Aber es wird noch viel interessanter:
Einmal im Jahr findet in Usingen eine Kerb statt. Ein Riesenaufwand! Die halbe Stadt ist gesperrt. Eine 4 Tages Wahnsinnssause - mit großer Anziehungswirkung auch auf das Umland.
Aber das alles nutzt nichts wenn man keine Möglichkeit hat dorthin zu kommen: es gibt keine Parkplätze mehr.
Streit mit ein paar Landwirten um Wiesen auf der man parken könnte, aufstellen von übertrieben vielen Parkverbotsschildern damit die Busse irgenwie durchkommen, die generelle Parkplatznot.
Am Ende fährt man eine halbe Stunde im Kreis, der Puls steigt, die Kinder im Auto plärren und man fährt wieder nach Hause, dem Nervenzusammenbruch nahe.
ÖPNV gibt es Sonntags nicht auf dem Land, zumindest nicht in dem kleineren Ortschaften. Pech für Usingen. Pech für die Besucher. Und man resümiert: Wie immer konzeptlos.

Eigentlich schade. Ruhe in Frieden Usingen.



Wer will Usingen retten?

Ich habe einen Tipp:
1. Nordost Umgehung bauen
2. Obergasse bis Kreuzgasse zur Einbahnstrasse machen, Parkplätze anlegen, Gehsteige verbreitern.
4. Usingen für LKW sperren
5. Kreisel an der Einmündung L3270 / Frankfurter Str.

- und schwupps sind nur noch die Hälfte der Fahrzeuge in
Usingen unterwegs (und nur noch 10 % der Dickschiffe, die am meisten nerven).

Aber warum reg ich mich eigentlich auf? Is doch Fremdschämen wie im Fernsehen bei "Dschungelcamp" oder "Teeniemütter" und man sollte über soviel Schwachsinn lachen.

webdoktor

Das war es also 
23.08.17, 08:28 - Dies und Das
gepostet von web doktor
Es ist vorbei. Ich habe das letzte Buch von Terry Pratchett gelesen. Ein Teil von mir ist tot.


quelle: wikimedia under CC

Ich habe wirklich lange gezögert (besser gesagt mich feige gedrückt) und wollte es irgendwie nicht wahr haben. Der Versuch das letzte Werk dieses genialen Schriftstellers einfach zu ignorieren und ihn somit am Leben erhalten, hat nicht funktioniert. Meine Neugier war zu groß. "Die Krone des Schäfers" ist gelesen.

Ich kann es nicht richtig in Worte fassen, man verzeihe mir. Aber Pratchett hat mein Leben, bzw. meine Weltanschauung nachhaltig beeinflusst. Und sicher nicht nur meine: Seine Bücher wurden immerhin 83 Millionen Mal verkauft.

Es ist ein Gefühl der Leere, nie mehr neue Zeilen von ihm lesen zu können. Sollte ich etwa selber anfangen zu denken? Oh Je.
Im Nachwort von Die Krone des Schäfers schreibt Roy Wilkins
Hätte Pratchett länger gelebt, wäre der Roman mit Sicherheit länger geworden. Über manches hätten wir gerne mehr erfahren. Trotzdem haben wir hier ein ganz erstaunliches Buch vor uns, Terrys letztes. Der Leser, dem darin etwas fehlt, darf gern seiner Fantasie freien Lauf lassen.


Pratchet soll weiterleben! (Eine derartige Petition gibt es tatsächlich)
Und in diesem Sinne werde ich in die http header dieses Servers seinen Namen einfügen. Solange sein Name genannt wird ist ein Mann nicht tot
"A man is not dead while his name is still spoken."
- Going Postal, Chapter 4 prologue



Seine Figuren, liebenswert und menschlich, werden immer weiter leben.
Ein großartiges Vermächtnis.

In tiefer Demut
webdoktor



zwei Wochen Urlaub an der Heimatfront 
16.07.17, 10:08 - Dies und Das
gepostet von web doktor
Die Zeit vergeht wie im Flug und schon sind die 2 Wochen Arbeitsfreie Zeit vorbei.
Mangels Masse und Terminstress sind wir dieses Jahr nicht weggefahren und ich habe mich zu Hause erholt. Und diesmal war es Entspannung pur. Kein Stress, kein Marathon jeden Morgen, kein Zwang für irgendwen...

Und trotzdem habe ich es geschafft eine Reihe toller Dinge zu werleben:
Da war der unglaubliche Eichelbacher Hof, das Paddeln an der Lahn, das Keltengrab am Glauberg, Büdingen, viele Spaziergänge, mein geliebtes Schmittener Freibad, der Hessenpark und vieles mehr.
Klingt viel, isses aber nicht. Alles ist hier in der Umgebung.

'Attraktionen' die man das ganze Jahr über nicht sieht und dann in Ferien setzt man sich ins Auto, fährt 1000 km an die Nordsee, um in einer überteuerten FeWo das Shietwetter zu erleben.... neeeeee... dieses Jahr wars definitiv besser.

Und das erste mal seit langem habe ich keinen Bock am Ende meines Urlaubs wieder Areiten zu gehen.

Ha.
BiLdEr:








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